Historischer Verein für Mittelbaden Mitgliedergruppe Yburg e. V.

  Herzlich willkommen!    

„Geschichte 

ist kein Selbstzweck. Sie dient dazu, um aus den gemachten Erfahrungen zu lernen und um in Zukunft etwas besser leben zu können.“

Karl  Keller


Die Mitgliedergruppe Yburg e.V. im Historischen Verein für Mittelbaden e.V. wurde 1957 als gemeinnütziger Verein gegründet. Etwa 80 geschichtlich interessierte Menschen aus den Orten Steinbach, Neuweier, Varnhalt, Sinzheim und Weitenung haben sich in diesem Verein zusammen geschlossen. Wir beschäftigen uns mit der Geschichte unserer Heimat, forschen, sammeln und bewahren. Mit Vorträgen, Dorfrundgängen, Ausflügen an geschichtliche Orte sowie die Pflege unseres Reblandmusuems möchten wir Geschichte für jung und alt lebendig zu vermitteln. Besuchen Sie doch einmal in unserem Museum oder einer unserer Führungen. Oder schmökern Sie in unseren Publikationen

Viel Freude beim Entdecken.

Aktuelle Neuigkeiten

Museumsteam besucht Heimatmuseum in Altschweier 

Rohrhirsch Mühle bietet verschiedene Erlebnisräume

Baden-Baden, 19. Februar 2024

Der Leiter des Rebland Museums, Hermann Droll, informierte sich mit Hubertus von Welck und Roland Seiter bei einer Besichtigung  des „Heimatmuseum Rohrhirsch Mühle“ in Altschweier über Gestaltungsmöglichkeiten und Ideen für das eigene Museum im Steinbacher Städtl. 

Für den Kollegenbesuch aus dem Rebland wurde die Mühle extra in Betrieb genommen, allein das schon war ein Erlebnis für das Trio. Neben der Mühle und deren kompletter Technik sind zudem ein Klassenzimmer und ein Tante – Emma-Kaufladen eingerichtet. Vervollkommnet wird das alles durch zahlreiche Exponate, die die Vielfalt des Handwerks im 19. und 20. Jahrhundert repräsentieren. 

Danach folgte eine 90-minütige Führung durch die einzelnen Räume. Im Anschluss gab es einen regen Austausch über das Betreiben von Heimatmuseen. Die Mühle selbst stammt aus dem 16. Jahrhundert. Sie war bis 1980 voll in Betrieb. Ernst Venz kaufte die Mühle 1996 und renovierte sie liebevoll in Eigenarbeit.

Das „Heimatmuseum Rohrhirsch Mühle“ ist von April bis Oktober jeweils am ersten Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene zwei Euro, für Kinder einen Euro. Die Mühle in der Bühler Seite 44 in Altschweier ist im Ort ausgeschildert.


Einladung zur Mitgliederversammlung

Rückblick für das Jahr 2023 und Ausblick auf 2024

Baden-Baden, 11. Februar 2024

Die nächste Mitgliederversammlung findet am 19. März um 19 Uhr im Gasthaus Ulis Schlemmertreff in Varnhalt statt. Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen.

Die Tagesordnung zur Mitgliederversammlung beinhaltet folgende Punkte.

1. Begrüßung

2. Bericht des Vorsitzenden
     a) aus dem Hauptverein
     b) Historischer Verein Yburg

3. Totenehrung

4. Bericht des Museumsleiters

5. Bericht des Kassenführers

6. Bericht der Kassenprüfer

7. Entlastung des Kassenführers und des Vorstandes

8. Neuwahl des Vorstandes

9. Anhebung der Mitgliedsbeiträge

10. Satzungsänderung

11. Ehrungen

12. Ausblick und Aktivitäten in 2024

13. Wünsche und Anträge

14. Vortrag: Die Geschichte der Schwarzwaldhochstraße - links und rechts vom Kurhaus Sand 
      (Roland Seiter)

Mitfahrgelegenheiten nach Varnhalt werden vom Verein aus Angeboten. Interessierte Mitglieder können sich unter Telefon 07223 6345 gerne melden.

Der Vorstand freut sich auf eine zahlreiche Teilnahme der Mitglieder.


Gut besuchte Rudi-Liebich-Ausstellung

Neues Angebot mit Kaffee und Kuchen

Baden-Baden, 12. Januar 2024

Das Reblandmuseum hatte im Rahmen der Rudi-Liebich-Sonderausstellung am 6. und 7. Januar jeweils von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Über 80 Interessierte kamen bei nasskaltem Wetter in das Museum in der Steinbacher Straße. Nicht wenige verbrachten bis zu zwei Stunden in den gut sortierten Museumsräumen. Interessant war, dass sich die Besucher gerne vor den Gemälden Rudi Liebichs austauschten and anderen von Jugenderinnerungen oder alten Zeiten berichteten.

Wer wollte, konnte ein Stück Kuchen und eine Tasse Kaffee bekommen, noch ein Grund, länger im Museum zu bleiben. Von mehreren Besuchern wurde angeregt, während der Sonntags-Öffnungszeiten im Winterhalbjahr generell eine Tasse Kaffee für die Besucher bereit zu halten. Unter dem Motto „Kaffee im Museum“ würde sich dann ein Platz zum Austausch untereinander bieten.

 Die Sonderausstellung hat weiterhin am ersten Sonntag im Monat von 15 bis 17 Uhr geöffnet.


Fotos: Roland Seiter


„AUS-LIEBE-ZUR-REGION“

Unterstützen Sie das Engagement

Baden-Baden, 22. Dezember 2023

Die Volksbank Bühl unterstützt Projekte „AUS-LIEBE-ZUR-REGION“. Dafür sind wir sehr dankbar. 

Ebenso aus Liebe zur Region hat der Historische Verein die Sonderausstellung „100 Jahre Rudi Liebich“ als Projekt ins Leben gerufen. Die Sammlung umfasst insgesamt 52 Bilder des ehemaligen Ratsschreibers, Historikers und Künstlers Rudi Liebich. Er hat die Region liebevoll in Bilder portraitiert: mit Häusern, Anwesen oder Landschaften aus Steinbach, Neuweier, Umweg, Varnhalt, Altschweier bis zum Kniebis. 

Wir würden uns freuen, wenn Sie dieses Wirken für die Region unterstützen würden.

Foto: Roland Seiter


Foto: Roland Seiter

1923 erblickte Rudolf „Rudi“ Liebich das Licht der Welt, wuchs in Steinbach auf und besuchte das Gymnasium in Bühl: Abitur 1942, danach Kriegsdienst. Aus der Gefangenschaft kehrte er schon im August 1945 nach Steinbach zurück. Nach Studienjahren in Freiburg arbeitete Liebich ab 1951 bei der Stadtverwaltung Steinbach als Ratsschreiber. Dieser Arbeit blieb der kreative und engagierte Mann bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1983 treu. Liebich starb 1999 im Alter von 76 Jahren.

„Rudi Liebich hat Steinbach gelebt“, brachte der damalige Ortsvorsteher Michael Stockenberger sein Wirken auf den Punkt. In seiner Freizeit brachte sich Liebich als Vorsitzender, Schriftführer oder Rechnungsprüfer in mehreren Vereinen ein und wurde 1997 mit der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg ausge-zeichnet. 1957 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Historischen Vereins und war einer der Gründer des heutigen Rebland Museums.

Das Malen und Zeichnen war hat seine Leidenschaft. Zahlreiche Alt-Steinbacher Anwesen hielt Liebich mit Pinsel und Farbe oder per Zeichenstift fest. Er lieferte die Entwürfe für die Glasmale-reien im Sitzungssaal des Stein-bacher Rathauses.

Liebich-Ausstellung bei Kaffee am Nierentisch

Sonderöffnungszeiten zum Drei-Königs-Wochenende

Baden-Baden, 2. Januar 2024

Fast 60 Gemälde und Zeichnungen von Rudi Liebich sind aktuell im Steinbacher Rebland Museum ausgestellt. Über das erste Januar-Wochenende, am  Heilig-Drei-Königstag, 6. Januar, und Sonntag, 7. Januar, ist das Museum von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Rudi Liebich, der frühere Ratsschreiber der Stadt Steinbach, hielt zahlreiche Gebäude in den Reblandorten in seinen Werken mit Pinsel und Feder für die Nachwelt virtuos fest. Nicht wenige dieser Häuser sind längst abgerissen. So beispielsweise die Vogel-Mühle am oberen Ortsausgang von Steinbach oder das „Glöckel“ in Umweg. Die Ausstellung erstreckt sich über beide Museumsstockwerke und erlaubt einen interessanten Rückblick auf die Baugeschichte des 20. Jahrhunderts.

Hermann Droll, Hubertus von Welck und Roland Seiter gestalteten die Rudi-Liebich-Ausstellung und stehen während der Öffnungszeiten als Ansprechpartner zur Verfügung. Für die Besucher gibt es auf Wunsch eine Tasse Kaffee und Kuchen, die sich im Hauptausstellungsraum an einem Nierentisch mit dazu passenden Sesseln in Ruhe genießen lassen - umrahmt von den Gemälden des Künstlers.

„Das Interesse an unserer neuen Ausstellung ist groß“, betont Museumsleiter Hermann Droll. „Gerade bei dem derzeit kalten und winterlichen Wetter ist ein Museumsbesuch doch eine echte Alternative. Viele unserer Besucher können sich beim Rundgang in die Zeit ihrer Jugend zurückversetzen und sich beim Blick auf die Bilder an so manche Begebenheit von früher erinnern.“

Einige der beliebtesten Liebich-Motive lassen sich in Form von Postkarten oder auf großformatigen Streichholzschachteln mit nach Hause nehmen. Für eine Schutzgebühr von 5 Euro gibt es zudem ein Begleitheft zur Ausstellung.

Den Besuchern steht neben der Liebich-Ausstellung das gesamte Museum offen. Es bietet einen interessanten Einblick in das Leben und die Entwicklung von Steinbach, Neuweier und Varnhalt über die letzten Jahrhunderte. So ist nicht nur ein in der Hettler‘schen Tongrube gefundener Mammutzahn zu sehen: Zahlreiche historische Fotos zeugen vom Leben und Arbeiten in den Reben, auf dem Acker und in den Handwerksbetrieben. Kuhfuhrwerke waren an der Tagesordnung. Der Alltag war im Gegensatz zu heute sicher schweißtreibender.

Der Eintritt in Museum und Ausstellung ist, samt einer Tasse Kaffee mit Kuchen, frei.


Ehrenamtspreisverleihung der Stadt Baden-Baden am 17. November 2023


Nach unseren Ehrenamtspreisträgern Karl Schwab und Konrad Velten wurden auch Waltraud Fritz und Erika Weisser mit dem Ehrenamtspreis der Stadt Baden-Baden für besonders langjährige aktive ehrenamtlich Tätige verliehen.

Erika ist seit 37, Waltraud seit 43 Jahren bei uns im Vorstand aktiv und beide sind wichtige Säulen in unserer Vereinsarbeit

Waltraud Fritz und Erika Weisser im Hintergrund Norbert Steinel, der für 46 Jahre aktiver Mitgliedschaft im Schwarzwaldverein Yburg geehrt wurde Fotos: Historischer Verein Yburg, Stadt Baden-Baden


Premiere gelungen

Ortsführung durch Steinbach erstmals bei Nacht

Baden-Baden, 20. September 2023

Im Rahmen der Kulturtage „Nacht & Tag des offenen Denkmals“ hat der Historische Verein erstmals eine Ortsführung durch Steinbach bei Nacht angeboten. 

Bei der Begrüßung mit dem Ruf des Nachtwächters zur vollen Stunde um acht Uhr versetzte Karl Keller die 15-köpfige Gruppe sogleich ins Mittelalter und führte sie zunächst aus dem ehemaligen Stadttor „Bühler Tor“ südwärts hinaus zum Gasthaus „Adler“.  Hier wurde die Entstehung des Ortes sowie das Leben innerhalb und außerhalb der Stadtmauer lebendig, bevor es über Zehnthaus und Museumshof durch die Mauer hinaus wieder ins Städtl ging. Ausgehend vom nördlichen Stadttor „Frankfurter Tor“ bildeten der Friedhof und das Meister Erwin Denkmal den Abschluss.

Welche Rolle die Kirche, das Kloster Lichtental, Kriege und der Weinbau hatten, kam ebenso zu Wort, wie Steinbach einst das Stadtrecht erlangte. Auf die Frage „Stadtrecht - Fluch oder Segen?“ kam Karl Keller zu dem Schluss, dass im Mittelalter es sicher oft ein Fluch war, aber die Ergebnisse heute ein Segen für die Region sind. Die zunehmende Dunkelheit hat die Runde nicht beeinträchtigt, es hat es sogar noch spannender gemacht.

Fotos: Historischer Verein Yburg, Stadt Baden-Baden



Historische Führung im Städtl

Rund um die Ortsgeschichte und Stadtrecht - Fluch oder Segen?

Baden-Baden, 16. August 2023

Am Mittwoch, 23. August um 19 Uhr bietet der Historische Verein einen Rundgang durch Steinbach an. Treffpunkt der Führung ist am Postplatz beim ehemaligen Gasthaus Adler in der Steinbacher Str. 66. Von dort aus geht es durch Winkel und Gassen im historischen Städtl hinauf zum Denkmal des Münsterbaumeisters Erwin von Steinbach. Die Tour ist für etwa 1,5 Stunden geplant, zu der die Bevölkerung und interessierte Gäste herzlich eingeladen sind. Der Termin ist dabei 
kein Zufall.


Auf den Tag genau vor 765 Jahren verlieh König Richard von Cornwallis auf Bitten von Markgraf Rudolph I dem Dorf Steinbach am 23. August 1258 die Stadtrechte. Somit hatte der Ort am Fuß der Yburg die gleichen Rechten wie die Stadt Freiburg. War dieses Stadtrecht ein Segen oder ein Fluch für Steinbach? Die Antwort und viele weitere interessante Stadtgeschichten erfahren die Teilnehmer von Guide Karl Keller. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine kleine Spende ist willkommen.


Fotos: Karl Keller


Gelungener Auftakt zum Museumshock

Mit dem Saxophone-Ensemble kam die Sonne

Baden-Baden, 7. August 2023

Den Museumshock machen oder nicht machen? Der Historische Verein Yburg hatte am Freitagabend, 28. Juli, zu seinem ersten Museums Hock eingeladen. Die Wettervorhersage ließ nur Regen erwarten. Umso mehr freuten sich die Organisatoren über den zu Beginn schon regen Zuspruch der Gäste, die unter den großen „Regen“-Schirmen im romantischen Museumshof und an den Sitzgruppen in den Museumräumlichkeiten Platz fanden. Kräftig unterstützt vom Schwarzwaldverein Yburg, der unter der Leitung von Erika Vogel wohl schmeckende Bratwürste anbot. Guten Zuspruch erfuhr auch das vielfältige Weinangebot durch Vereinsmitglieder. 

Der Regen hörte auf, die Sonne kam heraus und das Saxophone-Ensemble der Stadtkapelle Steinbach gab nach der Begrüßung durch Uli Hildner ein tolles Gastspiel. Die Zugabe Rufe aus dem Publikum blieben nicht unerhört. Gerne genutzt wurde auch die historische Fotowerkstatt mit Sophie Hildner. Einige zeigten voller Stolz die Bilder von sich selbst mit den historischen Kleidungsstücken. 

Etwas später kam dann nochmals richtig Stimmung auf als Karl Keller über die Weingeschichte im Rebland referierte und Anekdoten aus der Kindheit erzählte. Die Gäste machten mit und es entspann sich ein lustiger Dialog bei dem viel gelacht wurde. Schließlich beendete die einbrechende Dunkelheit einen zwar zu Beginn nassen, aber später sehr unterhaltsamen Abend.

Fotos: Karl Keller


Schönster Turm der Christenheit

Reges Interesse am Vortrag über das Freiburger Münster

Baden-Baden, 07. März 2023

Nach dem interessanten Vortrag der Münsterbaumeisterin PD Dr.-Ing. Anne-Christine Brehm am Mittwoch der vergangenen Woche wurde klar, dass das Freiburger Münster den Titel „Schönster Turm der Christenheit“ zu Recht trägt. Über 60 Gäste waren der Einladung des Ökumenischen Bildungswerkes Rebland und dem Historischen Verein Yburg ins Marienhaus nach Steinbach gefolgt. Frau Dr. Brehm startete mit einem Ausflug in die Anfänge desMünsterbaus zwischen Spätromantik und der Renaissance. „Das Freiburger Münster ist eines der wenigen Kirchenbauwerke, die im Mittelalter auch fertiggestellt wurden“ betont die Münsterexpertin. 1326 wurde der Turm, 1530 die Langhalle fertiggestellt. 

Im Rahmen der Forschungsarbeit wurden insgesamt vier Riss-Zeichnungen zum Münsterbau entdeckt, die alle an unterschiedlichen Orten in Europa aufgetaucht sind, wie in Wien oder Freiburg in der Schweiz. Der Historische Verein konnte an dem Abend eine Kopie des „Nürnberger Riss“ präsentieren. In Freiburg im Breisgau wurde mit dem achteckigen spitz zulaufenden Turm in filigraner Bauweise - dem sogenannten Maßwerkhelm - eine Besonderheit geschaffen, die Vorbild für viele andere Kirchenbauten im Mittelalter waren. Die Kirchen in Breisach, der Kölner Dom, die Kathedrale vonBurgos (Spanien) oder im benachbarten Bühl (Neugotik, 1877 fertig gestellt) sind nur einige Beispiele. 

Sowohl die Thanner Chronik aus dem Jahr 1766, die starken Verbindungen der Riss-Zeichnungen von Freiburg und Straßburg, architektonische Details als auch die Ähnlichkeit des Hüttenzeichens sind die Belege der neuesten Wissenschaft, dass Erwinus von Steinbach am Bau des Münsterturms beteiligt war. So durfte ein Exkurs zum Straßburger Münster, das eindeutig die Handschrift von Münsterbaumeister Erwin auf der anderen Seite des Rheins trägt, nicht fehlen. Auch die Geologie kam nicht zu kurz. Die Zuhörer wurden über die unterschiedlichen Sandsteinqualitäten und ihre Ursprünge der Steinbrüche im Großraum Emmendingen informiert. Der Plattensandstein ist die Hauptsorte des Freiburger Münsters.

Welche Herausforderungen auf dasMünsterbauteam in der Neuzeit warten, brauchten die Gäste wieder zurück in die Gegenwart. Dr. Anne-Christine Brehm ist als Münsterbaumeisterin verantwortlich für ein Team von 38 Mitarbeitern, bestehend aus Steinmetzen, Kunsthistorikerinnen, Kommunikationsfachleuten und administrativen Kräften. Vereinsvorsitzender Karl Keller und Museumsleiter Hermann Droll, der den Kontakt zu Freiburg aufgebaut und den Vortrag arrangiert hat, zeigten sich am Ende voller Dankbarkeit für die spannende Zeitreise. Die lebhafte Fragerunde am Anschluss des Vortrags zeigte, dass die Thematik auch im Publikum angekommen war.

Mit dem Erlös des Vortragabends unterstützen das Ökumenische Bildungswerk und der Historische Verein Yburg den auf Spenden angewiesenen Münsterbauverein in Freiburg.

Fotos: Historischer Verein Yburg



Versteckte Schätze in Steinbach

Neues  Angebot für Geocaching

Baden-Baden, 11.05.2022

Geochaching-Fans können ab sofort auch in Steinbach auf Schatzsuche gehen. An insgesamt fünf markanten Stationen des historischen Rundweges ist jeweils eine Frage zu beantworten, um am Ende über die errechneten Finalkoordi­naten einen versteckten Behälter mit einem Logbuch zu finden - einen sogenannten „Cache“. Die Tour wurde auf Initiative des Historischen Vereins Yburg e.V. von dem Geocacher Hermann Haungs aus Önsbach eingerichtet und ist seit wenigen Wochen aktiv. Bei der aktiven Suche nach besonderen Bauwerken können die Schatzsucher in einem Rundgang viel über die Geschichte des Ortes erfahren. Einzige Voraussetzung für die Schatzsuche ist ein GPS-taugliches und internetfähiges Smartphone mit einer entsprechenden App. Die Fragen finden Interessierte auf www.geocaching.com (kostenlose Anmeldung erforderlich) unter dem Link https://coord.info/GC9QJY4. (Foto: www.pixabay.com)

Gut besuchte Rudi-Liebich-Ausstellung

Neues Angebot mit Kaffee und Kuchen

Baden-Baden, 12. Januar 2024

Das Reblandmuseum hatte im Rahmen der Rudi-Liebich-Sonderausstellung am 6. und 7. Januar jeweils von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Über 80 Interessierte kamen bei nasskaltem Wetter in das Museum in der Steinbacher Straße. Nicht wenige verbrachten bis zu zwei Stunden in den gut sortierten Museumsräumen. Interessant war, dass sich die Besucher gerne vor den Gemälden Rudi Liebichs austauschten and anderen von Jugenderinnerungen oder alten Zeiten berichteten.

Wer wollte, konnte ein Stück Kuchen und eine Tasse Kaffee bekommen, noch ein Grund, länger im Museum zu bleiben. Von mehreren Besuchern wurde angeregt, während der Sonntags-Öffnungszeiten im Winterhalbjahr generell eine Tasse Kaffee für die Besucher bereit zu halten. Unter dem Motto „Kaffee im Museum“ würde sich dann ein Platz zum Austausch untereinander bieten.

 Die Sonderausstellung hat weiterhin am ersten Sonntag im Monat von 15 bis 17 Uhr geöffnet.


Fotos: Roland Seiter


„AUS-LIEBE-ZUR-REGION“

Unterstützen Sie das Engagement

Baden-Baden, 22. Dezember 2023

Die Volksbank Bühl unterstützt Projekte „AUS-LIEBE-ZUR-REGION“. Dafür sind wir sehr dankbar. 

Ebenso aus Liebe zur Region hat der Historische Verein die Sonderausstellung „100 Jahre Rudi Liebich“ als Projekt ins Leben gerufen. Die Sammlung umfasst insgesamt 52 Bilder des ehemaligen Ratsschreibers, Historikers und Künstlers Rudi Liebich. Er hat die Region liebevoll in Bilder portraitiert: mit Häusern, Anwesen oder Landschaften aus Steinbach, Neuweier, Umweg, Varnhalt, Altschweier bis zum Kniebis. 

Wir würden uns freuen, wenn Sie dieses Wirken für die Region unterstützen würden.

Foto: Roland Seiter


Foto: Roland Seiter

1923 erblickte Rudolf „Rudi“ Liebich das Licht der Welt, wuchs in Steinbach auf und besuchte das Gymnasium in Bühl: Abitur 1942, danach Kriegsdienst. Aus der Gefangenschaft kehrte er schon im August 1945 nach Steinbach zurück. Nach Studienjahren in Freiburg arbeitete Liebich ab 1951 bei der Stadtverwaltung Steinbach als Ratsschreiber. Dieser Arbeit blieb der kreative und engagierte Mann bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1983 treu. Liebich starb 1999 im Alter von 76 Jahren.

„Rudi Liebich hat Steinbach gelebt“, brachte der damalige Ortsvorsteher Michael Stockenberger sein Wirken auf den Punkt. In seiner Freizeit brachte sich Liebich als Vorsitzender, Schriftführer oder Rechnungsprüfer in mehreren Vereinen ein und wurde 1997 mit der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg ausge-zeichnet. 1957 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Historischen Vereins und war einer der Gründer des heutigen Rebland Museums.

Das Malen und Zeichnen war hat seine Leidenschaft. Zahlreiche Alt-Steinbacher Anwesen hielt Liebich mit Pinsel und Farbe oder per Zeichenstift fest. Er lieferte die Entwürfe für die Glasmale-reien im Sitzungssaal des Stein-bacher Rathauses.

Liebich-Ausstellung bei Kaffee am Nierentisch

Sonderöffnungszeiten zum Drei-Königs-Wochenende

Baden-Baden, 2. Januar 2024

Fast 60 Gemälde und Zeichnungen von Rudi Liebich sind aktuell im Steinbacher Rebland Museum ausgestellt. Über das erste Januar-Wochenende, am  Heilig-Drei-Königstag, 6. Januar, und Sonntag, 7. Januar, ist das Museum von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Rudi Liebich, der frühere Ratsschreiber der Stadt Steinbach, hielt zahlreiche Gebäude in den Reblandorten in seinen Werken mit Pinsel und Feder für die Nachwelt virtuos fest. Nicht wenige dieser Häuser sind längst abgerissen. So beispielsweise die Vogel-Mühle am oberen Ortsausgang von Steinbach oder das „Glöckel“ in Umweg. Die Ausstellung erstreckt sich über beide Museumsstockwerke und erlaubt einen interessanten Rückblick auf die Baugeschichte des 20. Jahrhunderts.

Hermann Droll, Hubertus von Welck und Roland Seiter gestalteten die Rudi-Liebich-Ausstellung und stehen während der Öffnungszeiten als Ansprechpartner zur Verfügung. Für die Besucher gibt es auf Wunsch eine Tasse Kaffee und Kuchen, die sich im Hauptausstellungsraum an einem Nierentisch mit dazu passenden Sesseln in Ruhe genießen lassen - umrahmt von den Gemälden des Künstlers.

„Das Interesse an unserer neuen Ausstellung ist groß“, betont Museumsleiter Hermann Droll. „Gerade bei dem derzeit kalten und winterlichen Wetter ist ein Museumsbesuch doch eine echte Alternative. Viele unserer Besucher können sich beim Rundgang in die Zeit ihrer Jugend zurückversetzen und sich beim Blick auf die Bilder an so manche Begebenheit von früher erinnern.“

Einige der beliebtesten Liebich-Motive lassen sich in Form von Postkarten oder auf großformatigen Streichholzschachteln mit nach Hause nehmen. Für eine Schutzgebühr von 5 Euro gibt es zudem ein Begleitheft zur Ausstellung.

Den Besuchern steht neben der Liebich-Ausstellung das gesamte Museum offen. Es bietet einen interessanten Einblick in das Leben und die Entwicklung von Steinbach, Neuweier und Varnhalt über die letzten Jahrhunderte. So ist nicht nur ein in der Hettler‘schen Tongrube gefundener Mammutzahn zu sehen: Zahlreiche historische Fotos zeugen vom Leben und Arbeiten in den Reben, auf dem Acker und in den Handwerksbetrieben. Kuhfuhrwerke waren an der Tagesordnung. Der Alltag war im Gegensatz zu heute sicher schweißtreibender.

Der Eintritt in Museum und Ausstellung ist, samt einer Tasse Kaffee mit Kuchen, frei.


Ehrenamtspreisverleihung der Stadt Baden-Baden am 17. November 2023


Nach unseren Ehrenamtspreisträgern Karl Schwab und Konrad Velten wurden auch Waltraud Fritz und Erika Weisser mit dem Ehrenamtspreis der Stadt Baden-Baden für besonders langjährige aktive ehrenamtlich Tätige verliehen.

Erika ist seit 37, Waltraud seit 43 Jahren bei uns im Vorstand aktiv und beide sind wichtige Säulen in unserer Vereinsarbeit

Waltraud Fritz und Erika Weisser im Hintergrund Norbert Steinel, der für 46 Jahre aktiver Mitgliedschaft im Schwarzwaldverein Yburg geehrt wurde Fotos: Historischer Verein Yburg, Stadt Baden-Baden


Premiere gelungen

Ortsführung durch Steinbach erstmals bei Nacht

Baden-Baden, 20. September 2023

Im Rahmen der Kulturtage „Nacht & Tag des offenen Denkmals“ hat der Historische Verein erstmals eine Ortsführung durch Steinbach bei Nacht angeboten. 

Bei der Begrüßung mit dem Ruf des Nachtwächters zur vollen Stunde um acht Uhr versetzte Karl Keller die 15-köpfige Gruppe sogleich ins Mittelalter und führte sie zunächst aus dem ehemaligen Stadttor „Bühler Tor“ südwärts hinaus zum Gasthaus „Adler“.  Hier wurde die Entstehung des Ortes sowie das Leben innerhalb und außerhalb der Stadtmauer lebendig, bevor es über Zehnthaus und Museumshof durch die Mauer hinaus wieder ins Städtl ging. Ausgehend vom nördlichen Stadttor „Frankfurter Tor“ bildeten der Friedhof und das Meister Erwin Denkmal den Abschluss.

Welche Rolle die Kirche, das Kloster Lichtental, Kriege und der Weinbau hatten, kam ebenso zu Wort, wie Steinbach einst das Stadtrecht erlangte. Auf die Frage „Stadtrecht - Fluch oder Segen?“ kam Karl Keller zu dem Schluss, dass im Mittelalter es sicher oft ein Fluch war, aber die Ergebnisse heute ein Segen für die Region sind. Die zunehmende Dunkelheit hat die Runde nicht beeinträchtigt, es hat es sogar noch spannender gemacht.

Fotos: Historischer Verein Yburg, Stadt Baden-Baden



Historische Führung im Städtl

Rund um die Ortsgeschichte und Stadtrecht - Fluch oder Segen?

Baden-Baden, 16. August 2023

Am Mittwoch, 23. August um 19 Uhr bietet der Historische Verein einen Rundgang durch Steinbach an. Treffpunkt der Führung ist am Postplatz beim ehemaligen Gasthaus Adler in der Steinbacher Str. 66. Von dort aus geht es durch Winkel und Gassen im historischen Städtl hinauf zum Denkmal des Münsterbaumeisters Erwin von Steinbach. Die Tour ist für etwa 1,5 Stunden geplant, zu der die Bevölkerung und interessierte Gäste herzlich eingeladen sind. Der Termin ist dabei 
kein Zufall.


Auf den Tag genau vor 765 Jahren verlieh König Richard von Cornwallis auf Bitten von Markgraf Rudolph I dem Dorf Steinbach am 23. August 1258 die Stadtrechte. Somit hatte der Ort am Fuß der Yburg die gleichen Rechten wie die Stadt Freiburg. War dieses Stadtrecht ein Segen oder ein Fluch für Steinbach? Die Antwort und viele weitere interessante Stadtgeschichten erfahren die Teilnehmer von Guide Karl Keller. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine kleine Spende ist willkommen.


Fotos: Karl Keller


Gelungener Auftakt zum Museumshock

Mit dem Saxophone-Ensemble kam die Sonne

Baden-Baden, 7. August 2023

Den Museumshock machen oder nicht machen? Der Historische Verein Yburg hatte am Freitagabend, 28. Juli, zu seinem ersten Museums Hock eingeladen. Die Wettervorhersage ließ nur Regen erwarten. Umso mehr freuten sich die Organisatoren über den zu Beginn schon regen Zuspruch der Gäste, die unter den großen „Regen“-Schirmen im romantischen Museumshof und an den Sitzgruppen in den Museumräumlichkeiten Platz fanden. Kräftig unterstützt vom Schwarzwaldverein Yburg, der unter der Leitung von Erika Vogel wohl schmeckende Bratwürste anbot. Guten Zuspruch erfuhr auch das vielfältige Weinangebot durch Vereinsmitglieder. 

Der Regen hörte auf, die Sonne kam heraus und das Saxophone-Ensemble der Stadtkapelle Steinbach gab nach der Begrüßung durch Uli Hildner ein tolles Gastspiel. Die Zugabe Rufe aus dem Publikum blieben nicht unerhört. Gerne genutzt wurde auch die historische Fotowerkstatt mit Sophie Hildner. Einige zeigten voller Stolz die Bilder von sich selbst mit den historischen Kleidungsstücken. 

Etwas später kam dann nochmals richtig Stimmung auf als Karl Keller über die Weingeschichte im Rebland referierte und Anekdoten aus der Kindheit erzählte. Die Gäste machten mit und es entspann sich ein lustiger Dialog bei dem viel gelacht wurde. Schließlich beendete die einbrechende Dunkelheit einen zwar zu Beginn nassen, aber später sehr unterhaltsamen Abend.

Fotos: Karl Keller


Schönster Turm der Christenheit

Reges Interesse am Vortrag über das Freiburger Münster

Baden-Baden, 07. März 2023

Nach dem interessanten Vortrag der Münsterbaumeisterin PD Dr.-Ing. Anne-Christine Brehm am Mittwoch der vergangenen Woche wurde klar, dass das Freiburger Münster den Titel „Schönster Turm der Christenheit“ zu Recht trägt. Über 60 Gäste waren der Einladung des Ökumenischen Bildungswerkes Rebland und dem Historischen Verein Yburg ins Marienhaus nach Steinbach gefolgt. Frau Dr. Brehm startete mit einem Ausflug in die Anfänge desMünsterbaus zwischen Spätromantik und der Renaissance. „Das Freiburger Münster ist eines der wenigen Kirchenbauwerke, die im Mittelalter auch fertiggestellt wurden“ betont die Münsterexpertin. 1326 wurde der Turm, 1530 die Langhalle fertiggestellt. 

Im Rahmen der Forschungsarbeit wurden insgesamt vier Riss-Zeichnungen zum Münsterbau entdeckt, die alle an unterschiedlichen Orten in Europa aufgetaucht sind, wie in Wien oder Freiburg in der Schweiz. Der Historische Verein konnte an dem Abend eine Kopie des „Nürnberger Riss“ präsentieren. In Freiburg im Breisgau wurde mit dem achteckigen spitz zulaufenden Turm in filigraner Bauweise - dem sogenannten Maßwerkhelm - eine Besonderheit geschaffen, die Vorbild für viele andere Kirchenbauten im Mittelalter waren. Die Kirchen in Breisach, der Kölner Dom, die Kathedrale vonBurgos (Spanien) oder im benachbarten Bühl (Neugotik, 1877 fertig gestellt) sind nur einige Beispiele. 

Sowohl die Thanner Chronik aus dem Jahr 1766, die starken Verbindungen der Riss-Zeichnungen von Freiburg und Straßburg, architektonische Details als auch die Ähnlichkeit des Hüttenzeichens sind die Belege der neuesten Wissenschaft, dass Erwinus von Steinbach am Bau des Münsterturms beteiligt war. So durfte ein Exkurs zum Straßburger Münster, das eindeutig die Handschrift von Münsterbaumeister Erwin auf der anderen Seite des Rheins trägt, nicht fehlen. Auch die Geologie kam nicht zu kurz. Die Zuhörer wurden über die unterschiedlichen Sandsteinqualitäten und ihre Ursprünge der Steinbrüche im Großraum Emmendingen informiert. Der Plattensandstein ist die Hauptsorte des Freiburger Münsters.

Welche Herausforderungen auf dasMünsterbauteam in der Neuzeit warten, brauchten die Gäste wieder zurück in die Gegenwart. Dr. Anne-Christine Brehm ist als Münsterbaumeisterin verantwortlich für ein Team von 38 Mitarbeitern, bestehend aus Steinmetzen, Kunsthistorikerinnen, Kommunikationsfachleuten und administrativen Kräften. Vereinsvorsitzender Karl Keller und Museumsleiter Hermann Droll, der den Kontakt zu Freiburg aufgebaut und den Vortrag arrangiert hat, zeigten sich am Ende voller Dankbarkeit für die spannende Zeitreise. Die lebhafte Fragerunde am Anschluss des Vortrags zeigte, dass die Thematik auch im Publikum angekommen war.

Mit dem Erlös des Vortragabends unterstützen das Ökumenische Bildungswerk und der Historische Verein Yburg den auf Spenden angewiesenen Münsterbauverein in Freiburg.

Fotos: Historischer Verein Yburg



Versteckte Schätze in Steinbach

Neues  Angebot für Geocaching

Baden-Baden, 11.05.2022

Geochaching-Fans können ab sofort auch in Steinbach auf Schatzsuche gehen. An insgesamt fünf markanten Stationen des historischen Rundweges ist jeweils eine Frage zu beantworten, um am Ende über die errechneten Finalkoordi­naten einen versteckten Behälter mit einem Logbuch zu finden - einen sogenannten „Cache“. Die Tour wurde auf Initiative des Historischen Vereins Yburg e.V. von dem Geocacher Hermann Haungs aus Önsbach eingerichtet und ist seit wenigen Wochen aktiv. Bei der aktiven Suche nach besonderen Bauwerken können die Schatzsucher in einem Rundgang viel über die Geschichte des Ortes erfahren. Einzige Voraussetzung für die Schatzsuche ist ein GPS-taugliches und internetfähiges Smartphone mit einer entsprechenden App. Die Fragen finden Interessierte auf www.geocaching.com (kostenlose Anmeldung erforderlich) unter dem Link https://coord.info/GC9QJY4. (Foto: www.pixabay.com)